Entwurf und Synthese verteilter eingebetteter Systeme
Wenn man davon ausgeht, dass mit der Einführung des neuen
Internetprotokolls und der damit einhergehenden neuen Adressflut
genügend Internetadressen zur Verfügung stehen um jedes eingebettete
System mit einer eigenen eindeutigen Adresse zu versehen, so gilt es
neue Anforderungen an den Entwurf solcher Systeme zu erfüllen.
Dabei wird die Konfiguration dieser Systeme zur Laufzeit ein wichtiges Thema
In diesem Projekt werden neue Verfahren untersucht, die einzelnen
Komponenten, aus denen ein eingebettetes System besteht, beim Reset
über ein Netzwerk zu konfigurieren und auf die einzelnen Systembestandteile
zu verteilen.
Mit diesem Ansatz wird die Entwicklungszeit wird auf ein Minimum reduziert,
da der Entwerfer nicht mehr festlegen muss, ob eine Komponente in Software
auf einem Standardprozessor oder einem digitalen Signalprozessor oder auf
einer konfigurierbaren Hardware (Field Programmable Gate Array, FPGA)
realisiert wird, sondern diese Frage entscheidet der Prozessor im eingebetteten
System je nach Verfügbarkeit und den gewünschten Leistungsmerkmalen.